Minimalismus

Weniger ist mehr – warum Minimalismus glücklich macht

Haushaltsauflösungen

Im Zuge der vielen Haushaltsauflösungen stellen wir immer wieder fest, wie viele Gegenstände jeglicher Art angehäuft werden. Braucht man wirklich 10 Küchenmesser, 2 Leitern, 50 Einkaufstüten, alte aufgehobene Zeitschriften, Klamotten, die mindestens 1 Jahr nicht angezogen wurden, 5 Regenschirme und all die vielen „die kann ich ja später noch gebrauchen“ Gegenstände?

Es gibt vielfältige Ursachen für das Sammeln und Horten, die man sicherlich angehen sollte. Ohne die Ursachenbekämpfung ist eine Ordnung oder das Loslassen nicht möglich. Hierzu gibt es einige Anlaufstellen, die im Internet reichlich zu finden sind.

Beispiele zu Minimalismus

Wo fängt man Minimalismus an und wo hört er auf? Das ist keine einfache Aufgabe und verlangt tagtäglich Disziplin. Jeden Tag wird man aufs Neue geprüft. Einmal warm geworden, kann es richtig Spass machen. Einige Beispiele stellen wir Ihnen hier vor:

  1. Klamotten + Schuhe: Klamotten, die in den letzten 12 Monaten nicht getragen wurden, werden Sie auch in den nächsten 12Monaten nicht tragen.  Es kann einen sicherlich schwerfallen, sich von dem ein oder anderen Lieblingsstück zu trennen. Mal ehrlich – „Lieblingsstücke“, die man in den letzten 12 Monaten nicht getragen hat, können nicht unbedingt ein „Liebling“ sein. Das bezieht sich auch auf Hüte, Schals, Gürtel etc.
  2. Küchenutensilien und Geschirr: Gibt es Ihrer Küche Gegenstände, die zwar toll aussehen, jedoch kaum genutzt werden? Alle Utensilien, die Sie nicht mindestens einmal im Monat nutzen, sollten Sie verschenken oder entsorgen.  Benötigt man über 10 Wassergläser für einen 1-Mann/-Frau Haushalt, über 5 Kochlöffel, über 10 verschiedene Messer, 10 verschiedene Kaffee-/Teetassen mit verschiedenen Werbeaufdrucke oder z.B. eine Knetmaschine, die einmal im Jahr benutzt wird? Beschränken Sie sich auf wenige nützliche Küchenutensilien, welche Sie gerne zur Hand nehmen und benutzen.
  3. Schauen Sie, ob Ihre Abos über Ebooks, Zeitschriften, Fitness, Filme usw. noch wirklich genutzt werden. Dadurch wird Ihre Wohnung zwar nicht minimalistischer, aber Ihr Bankkonto wird es Ihnen danken.

Der Schritt zum Minimalismus ist ein bewusster Schritt auf Verzicht von Dingen, weil man es sich „leisten“ kann. Bei Menschen in einer persönlichen Notlage ist diese Freiheit nicht gegeben.  Überlegen Sie sich vor jeder Anschaffung, ob Sie den Gegenstand in 6, 8 oder in 12 Monaten noch gebrauchen werden.

Regelmäßigkeit

Ausmisten sollte keine einmalige Tätigkeit sein, sondern ein fortwährender Prozess. Es kann befreiend wirken und Spass machen. Manche entwickeln daraus eine (neue) Leidenschaft.

Möchten Sie sich gerne in das Thema vertiefen?  Hilfreiche Tipps gibt beispielsweise die Japanerin Marie Kondo, die mit ihrer „Magic-Cleaning“-Methode bekannt wurde.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viel Erfolg beim Ausmisten.

 

 

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