Sperrmüll: Was gehört dazu und was nicht?

Sie haben es geschafft! Ihr Keller ist aufgeräumt und sauber. Im Gegenzug dafür stehen eine Menge alter oder defekter Gegenstände vor Ihrem Haus, die Sie nicht mehr brauchen. Die Entsorgung als Sperrmüll ist eine gängige Möglichkeit, um alles mit einem Schlag loszuwerden. Aber was gehört zum Sperrmüll?

Laut Statistischem Bundesamt wurden im Jahr 2020 bundesweit 2.845.200 Tonnen Sperrmüll entsorgt. Das entspricht einem Aufkommen von 34 kg pro Kopf. Im Sinne der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes sollte jede Person überlegen, ob Gegenstände vor der Entsorgung anderweitig genutzt werden können.

Betrachten Sie Ihren aussortierten Hausrat genauer. Was davon ist zu schade zum wegwerfen und was nicht? Was gehört zum Sperrmüll? Wenn Einrichtungsgegenstände gebraucht, aber gut erhalten sind, können Sie diese für einen kleinen Betrag zum Verkauf anbieten oder verschenken. Bei defekten Elektrogeräten prüfen Sie, ob sich eine Reparatur lohnen könnte. Ist dies nicht möglich, können Sie intakte Bauteile als Ersatzteile veräußern. Eine weitere Möglichkeit ist, selbst aktiv zu werden. Wenn Sie handwerklich begabt und kreativ sind, versuchen Sie sich an einem Upcycling-Projekt. Durch frische Farbe oder einen neuen Stoffbezug können bspw. Polstermöbel wieder ansehnlich gestaltet und die Nutzungsdauer verlängert werden.

Besonders für alte, stark abgenutzte und defekte Haushaltsgegenstände finden Sie schwer Interessenten. Eine Abholung durch den regionalen Entsorgungsbetrieb ist der nächste logische Schritt. Doch was kann alles auf den Sperrmüll? Informieren Sie sich vorab, damit es bei der Abholung nicht zu Missverständnissen kommt. Nutzen Sie unsere Was-gehört-zum-Sperrmüll-Liste.

Was ist Sperrmüll und was nicht?

Grundsätzlich handelt es sich hierbei um Müll, der aufgrund seiner sperrigen Maße nicht in der Restmülltonne entsorgt werden kann.

Was darf in den Sperrmüll?

  •  ausrangierte Möbel, bspw. Schränke, Regale, Tische, Stühle, Sofas, Sessel, Matratzen und Küchenschränke ohne Elektrogeräte
  • Teppiche, Laminat und Kunststoffbodenbeläge
  • unbehandeltes Holz
  • Türrahmen und Türblätter
  • Fensterrahmen aus Kunststoff
  • Kunststoffteile, bspw. Dachrinnen, Rohre und Spülkästen
  • sperrige mobile Gegenstände, bspw. Fahrräder ohne elektrischen Antrieb und Akku, Kinderwägen und Koffer
  • Sportgeräte, bspw. Ski und Tischtennisplatten

Was darf nicht in den Sperrmüll?

  • Bauabfälle, bspw. Bauschutt, Dämmung und Dachpappe
  • Druckbehälter
  • Elektroschrott, bspw. Kühlschränke, Waschmaschinen und Computer
  • Farben, Lacke und Chemikalien
  • Brandabfall
  • Erde und Gartenabfälle
  • Steine
  • Asbest und asbesthaltige Stoffe
  • Styropor
  • Autoreifen und -batterien
  • Restmüll und kleine Haushaltsgegenstände, die in der Restmülltonne entsorgt werden können

Je nach Region und Recyclingbetrieb bestehen geringfügige Unterschiede. Kleiner Hausrat, wie Geschirr, kann in einigen Regionen als Sperrmüll entsorgt werden. Woanders wird es als Restmüll abgeholt. Elektroschrott kann teilweise nach vorheriger Anmeldung gemeinsam mit dem Sperrmüll abtransportiert werden. Zum Teil werden gesonderte Abholungen von großen Elektroaltgeräten vorgeschrieben. Wenn Sie bei einigen Gegenständen unsicher sind, sollten Sie sich bei Ihrem zuständigen Entsorgungsunternehmen informieren.

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