M\u00f6belabholung in NRW<\/a>.<\/p><\/div>\n\n\n\nSarah steht im Treppenhaus der Gr\u00fcnderzeitvilla in der Dortmunder Nordstadt und starrt auf die Wohnungst\u00fcr im vierten Stock. Hinter dieser T\u00fcr hat ihre geliebte Oma 52 Jahre lang gelebt \u2013 bis sie letzten Monat friedlich im Krankenhaus eingeschlafen ist. Jetzt geh\u00f6rt die Wohnung Sarah. Und mit ihr ein Problem, das sie seit Wochen vor sich herschiebt. Sie schlie\u00dft auf und \u00f6ffnet die T\u00fcr. Der Geruch von alten B\u00fcchern und Lavendel schl\u00e4gt ihr entgegen. F\u00fcnf Zimmer, Stuckdecken, hohe Fenster \u2013 wundersch\u00f6n. Aber auch: vollgestopft bis unters Dach. Das Wohnzimmer: Eine Schrankwand aus den 60ern, vollgestellt mit Porzellan und B\u00fcchern. Das Schlafzimmer: Ein riesiger Kleiderschrank, prall gef\u00fcllt mit Kleidern aus sechs Jahrzehnten. Die K\u00fcche: Geschirr f\u00fcr 12 Personen, obwohl Oma seit Jahren allein lebte. Der Keller: Sarah hat ihn noch nie gesehen, aber ihre Mutter warnte sie: „Da unten steht noch alles von Opa aus der Bergbauzeit.“ Und dann der Dachboden \u00fcber eine steile Treppe im f\u00fcnften Stock \u2013 voll mit Koffern, Kisten, Erinnerungen. Sarah setzt sich auf Omas alte Couch und f\u00fchlt sich \u00fcberrollt. Sie ist 29, arbeitet als Grafikdesignerin in Vollzeit, wohnt in einer kleinen 2-Zimmer-Wohnung im Kreuzviertel. Wo soll sie anfangen?<\/p>\n\n\n